Klein machen und auslachen

Wie oft ist es mit mir geschehen,

vieles liess ich über mich ergehen.

Wurde ausgelacht und nieder gemacht,

als hätten sie über mich die ganze Macht.

Entfaltung, Sicherheit sowie Bewusstsein,

so fühlt es sich wohl an, frei zu sein.

Es schien nach aussen, als hätte sie das Werk vollbracht,

dabei hat sie nichts anderes als Kummer über mich gebracht.

 

Er schrie mich an und knallte die Türen, 

ich sollte meine Stimme verlieren.

Erstaunt über mein kurzes Trauern,

folgte bald grosses Bedauern.

 

An ihm gefielen mir die grossen Augen,

den Rest kann ich immer noch nicht glauben.

Rumgehoppelt wie ein verrückter Hase,

immer länger wurde seine kalte Nase. 

 

Ein Date hiess bei ihm Meeting,

von sich zu reden war sein Ding.

So gross waren seine Versprechen,

ich will an der Ü178 nicht mit dir sprechen.

 

Energie aussaugen und mich meiner selbst berauben,

ich konnte dir nie ganz glauben.

Den Kampf um die Liebe deiner Mutter verloren,

der Herzensbrecher wurde geboren.

 

Ich hatte körperliche Schmerzen,

trotzdem liebten sie es zu scherzen.

Zusammen verbündeten sie sich,

da ging plötzlich alles gegen mich.

 

Wie oft muss ich es noch ertragen,

den Schleim der geküssten Frösche von mir abtragen.

Ich will mich nicht verstellen oder maskieren,

bluten für andere und mich selbst verlieren.

 

Unlängst habe ich realisiert,

das alles ist wirklich passiert.

Ich wurde mit angezogener Handbremse ausgehalten,

eure gehemmten Gefühle könnt ihr behalten.

 

Ich weine, obwohl ich es nicht will,

wünschte mir, ihr wärt einfach still.

Ich ziehe mich lieber zurück und bleibe allein,

als von dir behandelt zu werden wie ein Klotz am Bein.

 

Ella

 

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