Ex und Ende

Ex und Ende
Ex und Ende

 

Ich suchte meinen Seelenverwandten,

stattdessen traf ich dich.

Du warst vielleicht mein Freund,

aber du warst nie mein Verbündeter.

 

 

Ich habe die Vorstellung von uns geliebt,

aber leider nicht dich.

Ich spürte es die ganze Zeit,

du warst nicht der Richtige für mich.

 

Zusammengehörigkeitsgefühl hört nicht beim Beziehungsstatus auf,

aber sie fängt da auch nicht an.

Verliebt sein ist ganz anders als zu lieben,

unsere Ecken und Kanten waren zu verschieden.

 

Aus Fröschen werden keine Prinzen,

aus Egoisten keine Liebenden.

Ich bin keine Trophäe für deine Sammlung,

bin nicht die Frau vor deiner nächsten, x-beliebigen Geliebten.

 

Solange deine Vergangenheit dein Herz gefriert,

dein Selbstvertrauen aus Bestätigungen herrührt,

du dich auf Vorurteile verlässt,

gibt es für niemanden Platz an deiner Seite. 

 

Zu lange habe ich nicht auf mein Herz gehört,

mich nicht stark genug zur Wehr gesetzt,

wurde von deinen Manipulationen zum Schweigen gebracht,

um kostbare Zeit meines Lebens betrogen.

 

Warum habe ich sie so lange über mich ergehen lassen,

deine Ausraster, Beleidigungen und Coolness?

Ich hatte meinen Verstand belogen, „uns“ schön geredet,

das Herz wurde betäubt, der Körper hat rebelliert.

 

Lange ärgerte ich mich über mich selbst,

hätte, würde, könnte,

es war nicht allein meine Schuld.

Ich lasse dich los und befreie mich.

 

Ich wünsche dir nichts Schlechtes, 

du bist kein böser Mensch. 

Doch möchte ich dich nie mehr sehen, 

du gehörst nicht mehr zu meinem Leben. 

 

Heute ist in der Zukunft nicht mehr möglich,

die vergangene Zeit kann ich nicht kompensieren.

Ich fühl mich leicht und voller Zuversicht,

es wartet noch was Grösseres auf mich.

 

Ich möchte den Mann anziehen,

dem ich vertrauen kann.

Mein Herz an ihn verschenken,

mit ihm unser Leben in die Zukunft lenken.

 

Ella

 

 

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