Gedankenlos(lassen)

Gedankenlos(lassen)
Gedankenlos(lassen)

Mein Nacken angenehm weich,

so entspannt war ich lange nicht.

Mein Körper liegt ganz entspannt,

ich verzichte heute auf grosse Fahrt.

Ich lasse meine Gedanken nicht ausreden,

mein Grübeln gönnt sich eine Pause.

Ich fühl mich so unbeschwert,

mein Atem fliesst ganz leicht.

 

Möcht ich was Süsses naschen,

oder greife ich doch nach den Chips?

Der Aschenbecher ruft auch hallo,

ich mag die eierlegende Wollmilchsau*.

 

Was ich heute kann besorgen,

geht auch noch morgen.

Wieso sollte ich mich hetzen,

mich meinem inneren Schweinehund wiedersetzen?

 

Um was geht es eigentlich,

ist das mein oder das des anderen Problem?

Kann ich daran etwas ändern,

oder liegt das nicht in meiner Hand?

 

Ich lass die bösen Geister los, 

biete missgünstigen Menschen keine Angriffsfläche. 

Ich schütze und unterstütze mich,

ziehe eine Grenze rund um mich.

 

Meine Körper kann nur mit,

mein Geist nicht ohne.

Es gibt sie nur im Set,

sie leiten unser Leben ohne erkennbaren Plan.

 

Dann, irgendwann, werde ich dies und das,

die Zeit hat das letzte Wort.

Niemand garantiert, dass es passiert,

ich geniese die mir zustehenden Momente.

 

Schön sind diese Tage,

ich schätze sie.

Pfeiler auf meinem Weg,

in schlechten Zeiten halt ich mich an solchen Gedankenfetzen.

 

 

* Erklärung www.duden.de: (umgangssprachlich scherzhaft:  Person oder Sache, die alle Bedürfnisse befriedigt, allen Ansprüchen genügt; benennt ein Fantasienutztier, das die Eigenschaften von Huhn, Schaf, Kuh und Schwein in sich vereinigt)

 

Ella

 

 

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