Ängste und Sorgen des Alltags und der ganze soziale Druck

Ängste und Sorgen des Alltags
Ängste und Sorgen

 

Zeitweilig bin ich traurig,

habe Angst in der Öffentlichkeit in Tränen auszubrechen.

Will nur noch nach Hause,

die Menschen im TV überfordern mich nicht.

Was denken wohl andere über mich?

Couch-Potato, alt, unvermittelbar, suchend, krank und ein paar Kilos zu viel?

Doch was sagen diese Gedanken über sie aus?

Wem geht‘s schon immer toll.

 

Manchmal denke ich,

ich werde nie heiraten, 

Ich bin etwas melancholisch,

fühle einen tiefen Stich im Herz.

 

Nicht jeder heiratet, wird Mutter, Astronaut, Filmstar oder ein berühmter Maler.

Ich bin ich,

ich gestalte mein Leben so,

wie es mir möglich ist und so gut ich kann.

 

Ab und an fühle ich mich einsam,

denke, der Richtige und ich finden uns nie.

Dann sehe ich zu meiner Katze rüber,

sie schaut mich liebevoll an. 

 

Fühle mich in manchen Situationen stark und wohl,

in anderen wie in einem dunklen, kalten Paralleluniversum.

Suche den Mittelweg zwischen Tagtraum und Alptraum,

die Realität fordert mich immer wieder heraus.

 

Öfters denke ich,

bald werde ich vierzig,

nichts geschafft,

wovon ich mit zwanzig träumte.

 

Jemand sagte weise,

„bleib so wie du bist“ ist nicht erstrebenswert.

Besser, wenn du dich immer weiter entwickelst,

wär schade, bliebe unsereins immer auf dem gleichen Stand.

 

Ich besinne mich auf das,

was ich habe und kann,

es gibt auch positive Dinge in MEINEM Leben,

dann geht‘s mir wieder besser.

 

 

Ella

 

 

 

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